Unser Gesundheitsblog

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Hilfe für gestresste Augen

Gesundheitsblog Februar 2018

Hilfe für gestresste Augen

Unsere Augen sind ein wahres Wunderwerk der Natur. Täglich erbringen sie Höchstleistungen, denn der Sehsinn liefert uns den größten Teil unserer Informationen über die Außenwelt. Nicht umsonst ist das empfindliche Sinnesorgan in eine knöcherne Augenhöhle eingebettet und mit vielen weiteren Schutzvorrichtungen wie Augenbrauen, Wimpern, Augenlidern und Tränenapparat ausgestattet, um sich vor Fremdkörpern und Austrocknung zu schützen. Dennoch benötigt es hin und wieder unsere Hilfe, so zum Beispiel bei besonderen Belastungen wie übermäßiger Bildschirmarbeit oder Minusgraden und trockener Heizungsluft im Winter.

Bildschirmarbeit: Digitaler Stress für unsere Augen

Bildschirmarbeit: Digitaler Stress für unsere Augen

Computer, Smartphone, Tablet – die digitale Welt hat uns fest im Griff. Insbesondere Berufstätige sitzen oft stundenlang und ohne Pause vor dem Bildschirm. Purer Stress für unser Sehorgan! Zum einen bewegt sich das Auge durch das monotone Starren in eine Richtung viel zu wenig. Zum anderen vergisst der Körper durch das konzentrierte Arbeiten, ausreichend häufig zu blinzeln. In der Regel sorgen 10 bis 15 Lidschläge pro Minute dafür, dass die Hornhaut mit Tränenflüssigkeit benetzt wird. Blinzeln wir nicht oft genug, werden die Augen trocken und reagieren mit Jucken und Brennen. Weitere Folgen können unter anderem verschwommene Bilder, Ermüdungserscheinungen und Kopfschmerzen sein.

Um dem vorzubeugen, sollten Sie bewusstes Blinzeln trainieren und Ihren Augen außerdem regelmäßige Pausen und Bewegung gönnen. Wenden Sie sich mehrmals täglich vom Bildschirm ab und lassen Sie die Augen einfach schweifen. Um den Augen zwischendurch ein wenig Entspannung zu verschaffen, eignet sich folgende Übung sehr gut:

Setzen Sie sich bequem hin. Reiben Sie die Handflächen aneinander, bis sie angenehm warm sind. Neigen Sie den Kopf leicht nach vorn und bilden Sie mit ihren Händen eine Kuhle. Umschließen Sie mit Ihren so gewölbten Händen Ihre geschlossenen Augen, ohne dabei Druck auszuüben. Die Nase bleibt frei. Atmen sie entspannt ein und aus und genießen Sie für ein paar Augenblicke die abstrahlende Wärme Ihrer Hände und die wohltuende Dunkelheit.

Trockene Augen: Häufige Begleiterscheinung des Winters
Ebenso wie übermäßige Bildschirmarbeit kann auch der Winter Augentrockenheit mit sich bringen. Jahr für Jahr stellt er unser Sehorgan ebenso wie unsere Haut auf eine harte Belastungsprobe: Der ständige Wechsel zwischen Kälte im Freien und warmen Innenraumtemperaturen, vor allem aber die trockene Heizungsluft, machen unseren Augen schwer zu schaffen. Denn die trockene Umgebungsluft entzieht ihnen Feuchtigkeit und stört die natürliche Befeuchtung der Hornhaut damit empfindlich.

Diese Tipps helfen bei trockenen Augen im Winter
Gönnen Sie Ihren Augen viel frische Luft! Machen Sie zum Beispiel möglichst häufig Spaziergänge, das regt auch den Kreislauf an. Gegen trockene Luft in geheizten Räumen kann unter anderem regelmäßiges Stoßlüften helfen.

  1. Verzichten Sie auf zu starkes Heizen im Auto. Auch hier gilt: Je wärmer die Luft im Auto, desto trockener ist sie auch. Achten Sie auch darauf, dass die Lüftung nicht direkt auf die Augen gerichtet ist.
  2. Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich: 1,5 bis 2 Liter pro Tag sind ein guter Richtwert.
  3. Eine sanfte Massage beruhigt gestresste Augen. Führen Sie mit leichtem Druck kreisende Bewegung mit den Fingern aus - erst am inneren Ende, dann am äußeren Ende der Augenbrauen, anschließend im inneren und schließlich im äußeren Augenwinkel. So wird die Durchblutung angeregt, die Augen entspannen sich.

Wenn Sie langfristig unter trockenen Augen leiden, sollten Sie sich auf jeden Fall von einem Augenarzt untersuchen lassen. Er verfügt über das notwendige Fachwissen und die Instrumente für eine intensive Analyse möglicher Ursachen.

Besondere Empfehlung für Wintersportler
Auch die Sonne darf im Winter nicht unterschätzt werden, insbesondere in den Bergen. Mit zunehmender Höhe nimmt auch die UV-Strahlung zu, zudem reflektiert der Schnee diese Strahlung in hohem Maß. Wer seine Augen dieser intensiven Strahlung ohne geeigneten Schutz aussetzt, riskiert ernsthafte Schäden. Eine gut sitzende, rundum geschlossene Skibrille mit UV-Filter ist deshalb dringend zu empfehlen. Wichtig ist, dass die Brille das CE-Zeichen trägt. So ist gewährleistet, dass sie den in Europa gültigen Qualitätsanforderungen entspricht.